• Facts

    • Hauptstadt: Luanda
    • Währung: Kwanza (AOA)
    • Sprache(n): Portugiesisch (Amtssprache); daneben Bantusprachen wie Umbundu, Kimbundu und Kikongo
    • Zeitunterschied: ±0 Stunden (im europäischen Sommer -1 Stunde); Angola hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Mai bis September – stabiles, nicht zu heißes Wetter, ideal für Rundreisen und Nationalparks.

    In der späten Trockenzeit (August/September) sammeln sich Tiere an den Wasserstellen, was Parks wie Kissama besonders lohnend macht. Von Oktober bis April ist Regenzeit mit hoher Luftfeuchtigkeit.

  • Kultur

    Angola ist von portugiesischem Erbe und einer Vielzahl afrikanischer Kulturen geprägt; Gastfreundschaft, Musik und Tanz spielen eine große Rolle. Ein paar Worte Portugiesisch werden sehr geschätzt, Englisch hilft nur begrenzt weiter. In Städten kleidet man sich eher gepflegt.

    Fotografiere Menschen nur nach vorheriger Nachfrage und meide Aufnahmen von Militär, Polizei, Regierungsgebäuden, Flughäfen und Ölanlagen. In Luanda ist wegen der Kriminalität Diskretion mit Wertsachen, Bargeld und Technik wichtig. Ein kleines Trinkgeld für Guides und Fahrer ist üblich.
    Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich – überwiegend römisch-katholisch, dazu wachsende protestantische und evangelikale Gemeinschaften. Traditionelle afrikanische Glaubensvorstellungen wirken vielerorts nach.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise sind ein Reisepass und ein Visum erforderlich; für touristische Reisen gibt es ein online beantragbares E-Visum. Bei Einreise ist außerdem ein Gelbfieber-Impfnachweis vorzulegen. Bedingungen können sich ändern – vorab prüfen.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (v.a. bei einfachen Reisebedingungen, Streetfood, ländlichen Regionen und längeren Aufenthalten).
    • Tollwut (empfohlen bei häufigem Tierkontakt, Kindern sowie Reisen in abgelegene Regionen mit schlechter Gesundheitsversorgung).
    • Gelbfieber (Impfung bzw. Impfnachweis für die Einreise verpflichtend; Ausnahme für Kinder unter 9 Monaten).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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Einklappbarer Inhalt

Serpentinen der Serra-da-Leba-Passstraße im Bergland von Angola.

(Unnützes) Wissen

  • Die Kalandula-Fälle stürzen rund 105 m in die Tiefe und zählen zu den größten Wasserfällen Afrikas.
  • Angola ist nach Brasilien das zweitgrößte portugiesischsprachige Land der Welt.
  • Der Tanzstil Kizomba stammt aus Angola und hat sich weltweit verbreitet.
  • Im Süden reicht die Wüste Namib bis an die Atlantikküste (Region Namibe).
  • Die seltene Riesen-Rappenantilope ist ein Nationalsymbol und lebt nur in Angola.
  • Wusstest du, dass der Kissama-Nationalpark nach dem Bürgerkrieg mit Tieren aus Nachbarländern neu bevölkert wurde?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Regionen mit lückenhaftem Netz.
  • Yango / Heetch: verbreitete Fahrdienst-Apps in Luanda.
  • Unitel / Movicel: lokale SIM-Verwaltung, Datenpakete und Guthaben.
  • XE Currency: hilfreich beim Umrechnen des Kwanza.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Kalandula-Wasserfälle (Malanje):

  • Einer der größten Wasserfälle Afrikas, rund 105 m hoch und 400 m breit.
  • Aussichtspunkte mit Gischt und Regenbögen in der Trockenzeit.
  • Kombinierbar mit den nahen Pungo-Andongo-Felsen.

Süden & Namibe:

  • Wüstenlandschaften, wo die Namib bis an den Atlantik reicht.
  • Welwitschia-Pflanzen und weite Sanddünen.
  • Küstenorte wie Namibe mit Fischerhäfen.

Serra da Leba & Lubango:

  • Spektakuläre Serpentinenstraße mit Panoramablick.
  • Kühleres Hochland und die Christusstatue über Lubango.
  • Wanderungen und Aussichtspunkte im Bergland.

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Klimatabelle Angola (Luanda) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

In Luanda verkehren Sammeltaxis („Candongueiros", meist blau-weiße Minibusse) und normale Taxis; aus Sicherheitsgründen sind vorab organisierte oder App-basierte Fahrten vorzuziehen. Zwischen den Städten gibt es Fernbusse und einige Bahnstrecken (u.a. die Benguela-Bahn), Verbindungen sind aber langsam und wechselhaft. Für größere Distanzen und ins Landesinnere sind Inlandsflüge oder geführte Touren mit Geländewagen üblich. Für kurze Wege ist ein vertrauenswürdiger Fahrer die entspannte Wahl.

Steckertypen

  • Typ C

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Kissama-Nationalpark (Quiçama):

  • Safari-Ausfahrten mit Elefanten, Antilopen und Wasserbüffeln.
  • Leicht ab Luanda erreichbar (südlich der Hauptstadt).
  • Wiederaufbau-Projekt der Tierwelt nach dem Bürgerkrieg.

Luando & Cangandala:

  • Letztes Rückzugsgebiet der endemischen Riesen-Rappenantilope.
  • Ursprüngliche Savannen- und Waldlandschaft.
  • Vogelreiche Feuchtgebiete.

Küste & Flussmündungen:

  • Vogelbeobachtung an Lagunen und Mangroven.
  • Meeresschildkröten an einigen Küstenabschnitten.
  • Bootsausflüge auf dem Kwanza-Fluss.

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Skyline und Uferpromenade der Bucht von Luanda, Angola.

Kulinarische Highlights

  • Muamba de Galinha: Huhn in roter Palmölsauce mit Okra und Gindungo-Chili – das Nationalgericht.
  • Funge: Brei aus Maniok- oder Maismehl, die Grundbeilage zu fast jedem Gericht.
  • Calulu: deftiger Eintopf mit frischem oder getrocknetem Fisch, Okra und Gemüse.
  • Grillfisch & Meeresfrüchte: frisch von der langen Atlantikküste.
  • Kizaca: geschmorte Maniokblätter mit Erdnuss.
  • Getränke: starker Kaffee, frische Säfte und lokales Bier.

Aktivitäten für Städtetrip

Luanda:

Kolonialerbe:

  • Nationalmuseum für Sklaverei südlich der Stadt.
  • Historische Kirchen und portugiesische Architektur.
  • Lebendige Märkte mit Musik und Kunsthandwerk.

Musik & Nachtleben:

  • Kizomba und Semba in den Clubs der Hauptstadt.
  • Frischer Fisch in den Restaurants der Ilha.
  • Sonnenuntergänge an der Atlantikpromenade.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.