• Facts

    • Hauptstadt: Gitega (politische Hauptstadt seit 2019); größte Stadt und Wirtschaftszentrum: Bujumbura
    • Währung: Burundi-Franc (BIF)
    • Sprache(n): Kirundi, Französisch und Englisch (Amtssprachen); Swahili ist als Verkehrssprache verbreitet
    • Zeitunterschied: +1 Stunde (im europäischen Sommer ±0 Stunden); Burundi hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist die Trockenzeiten von Juni bis August und von Dezember bis Januar – dann sind die Wege besser befahrbar und die Sicht klarer.

    Die Regenzeiten liegen etwa von Februar bis Mai und im Oktober/November. Wegen der Höhenlage bleibt es ganzjährig angenehm mild, am Tanganjikasee ist es wärmer.

  • Kultur

    Burundi ist gastfreundlich, aber wenig auf Tourismus eingestellt; Respekt, Geduld und Zurückhaltung sind wichtig. Ein paar Worte Französisch oder Swahili helfen sehr weiter. In Dörfern und bei Zeremonien fragt man vor dem Fotografieren um Erlaubnis; Aufnahmen von Menschen, Militär und Behörden sind heikel und teils verboten.

    Angemessene, bedeckte Kleidung kommt gut an. Über Politik und die jüngere Geschichte spricht man besser nicht. Trinkgeld für Guides und Fahrer ist willkommen. Wegen der angespannten Lage sind Bewegungen nur mit ortskundiger Begleitung ratsam.
    Die große Mehrheit der Bevölkerung ist christlich, überwiegend römisch-katholisch, dazu protestantische Gemeinschaften. Eine kleine muslimische Minderheit lebt vor allem in den Städten. Traditionelle Glaubensvorstellungen wirken vielerorts nach.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise sind ein Reisepass und ein Visum erforderlich; für Flugreisende wird es als Visum bei Ankunft am Flughafen Bujumbura ausgestellt (Antrag vorab online möglich, Gebühr in USD). Bei Einreise ist ein Gelbfieber-Impfnachweis (ab 9 Monaten) vorzulegen. Bedingungen können sich ändern – vorab prüfen.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (v.a. bei einfachen Reisebedingungen, Streetfood, ländlichen Regionen und längeren Aufenthalten).
    • Tollwut (empfohlen bei häufigem Tierkontakt, Kindern sowie Reisen in abgelegene Regionen mit schlechter Gesundheitsversorgung).
    • Gelbfieber (Impfung bzw. Impfnachweis für die Einreise ab 9 Monaten verpflichtend).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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Einklappbarer Inhalt

Grüne Landschaft in Burundi.

(Unnützes) Wissen

  • Der Tanganjikasee ist einer der ältesten und tiefsten Seen der Welt – artenreich und tiefblau.
  • Die „Königlichen Trommler von Burundi" sind UNESCO-Kulturerbe und weltbekannt.
  • Nahe Rutovu wird eine der südlichsten Quellen des Nils verortet.
  • Burundi zählt zu den kleinsten Ländern Afrikas – „Land der tausend Hügel", wie das Nachbarland Ruanda.
  • Am Rusizi-Fluss leben Flusspferde und Krokodile.
  • Wusstest du, dass Kaffee und Tee zu den wichtigsten Exportgütern des Landes gehören?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten bei lückenhaftem Netz.
  • WhatsApp: verbreiteter Kommunikationsweg mit Unterkünften und Guides.
  • Lumitel / Econet / Onatel: lokale SIM-Verwaltung, Datenpakete und Mobile Money.
  • XE Currency: hilfreich beim Umrechnen des Burundi-Franc.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Tanganjikasee:

  • Baden und Entspannen an den Stränden bei Bujumbura (u.a. Saga Beach).
  • Bootstouren auf einem der ältesten Seen der Welt.
  • Sonnenuntergänge über dem Wasser mit Blick nach Kongo.

Kibira-Nationalpark:

  • Bergregenwald im Nordwesten mit Wanderwegen.
  • Wasserfälle und dichte, ursprüngliche Vegetation.
  • Ausgangspunkt für Naturbeobachtung im Hochland.

Hügel & Landschaft:

  • Wanderungen durch das „Land der tausend Hügel".
  • Kaffee- und Teeplantagen im Grünen.
  • Die südliche Nilquelle bei Rutovu.

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Klimatabelle Burundi (Bujumbura) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

In Bujumbura verkehren Minibusse und Motorrad-/Fahrrad-Taxis; aus Sicherheits- und Verständigungsgründen sind vorab organisierte Fahrten vorzuziehen. Zwischen den Städten verbinden Sammeltaxis und Busse die Regionen auf teils schlechten Straßen. Wegen der Lage sind Fahrten in die Grenzgebiete zu meiden und Bewegungen nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden. Reisen laufen am besten über erfahrene lokale Anbieter.

Steckertypen

  • Typ C
  • Typ E

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Rusizi-Nationalpark:

  • Bootstour zu Flusspferden und Krokodilen an der Rusizi-Mündung.
  • Vogelreiche Ufer und Feuchtgebiete.
  • Nahe Bujumbura gelegen, gut als Halbtagestour.

Tanganjikasee-Tierwelt:

  • Endemische Buntbarsche (Cichliden) beim Schnorcheln.
  • Vogelbeobachtung an den Seeufern.
  • Fischerdörfer und traditionelles Leben am Wasser.

Kibira & Hochland:

  • Primaten und zahlreiche Vogelarten im Bergwald.
  • Schmetterlinge und seltene Pflanzen.
  • Geführte Naturtouren mit lokalen Rangern.

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Ein Nilpferd im Wasser.

Kulinarische Highlights

  • Bohnen & Kochbananen: herzhafte Grundnahrung in vielen Varianten.
  • Ugali: fester Mais- oder Maniokbrei als Beilage.
  • Brochettes: gegrillte Fleischspieße, ein beliebter Klassiker.
  • Mukeke & Sangala: frischer Fisch aus dem Tanganjikasee.
  • Isombe: gestampfte Maniokblätter mit Erdnuss.
  • Getränke: Kaffee und Tee aus dem Hochland sowie Urwarwa (Bananenbier).

Aktivitäten für Städtetrip

Gitega:

  • Nationalmuseum mit Einblicken in Kultur und Geschichte.
  • Vorführungen der berühmten Königlichen Trommler.
  • Zentrale Lage im Hochland des Landes.

Bujumbura:

  • Lebendige Märkte, Cafés und Uferpromenade am See.
  • Koloniale Bauten und das Stadtleben.
  • Ausgangspunkt für Ausflüge an den Tanganjikasee.

Kultur & Musik:

  • Trommel- und Tanzvorführungen (Intore).
  • Kunsthandwerk und lokale Feste.
  • Kaffeeverkostung aus dem Hochland.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.