• Facts

    • Hauptstadt: Avarua (Insel Rarotonga)
    • Währung: Neuseeland-Dollar (NZD) und Cook Islands Dollar (nur lokal gültig)
    • Sprache(n): Englisch und Cook-Islands-Māori (Rarotonganisch)
    • Zeitunterschied: -11 Stunden (im europäischen Sommer -12 Stunden); die Cook-Inseln haben keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober – dann ist es angenehm warm, sonnig und trocken, und die Zyklongefahr ist gebannt.

    Von November bis April ist Regen- und Zyklonzeit mit höherer Luftfeuchtigkeit und kräftigeren Schauern. Insgesamt bleibt es ganzjährig tropisch mild.

  • Kultur

    Die Menschen auf den Cook-Inseln sind herzlich, gläubig und stolz auf ihre polynesische Kultur. Der Sonntag ist heilig: Vieles hat geschlossen, und ein Besuch des a-cappella-Gottesdiensts (in angemessener Kleidung) ist gern gesehen. Abseits von Strand und Pool zieht man sich eher bedeckt an; oben-ohne oder Nacktbaden ist nicht üblich.

    Respektiere die „Ra'ui" – traditionelle Schutzzonen in der Lagune, in denen Fischen und Muschelsammeln verboten ist – und fasse Korallen nicht an. Ein freundliches „Kia Orana" (Hallo) öffnet Türen. Trinkgeld ist nicht traditionell üblich und wird nicht erwartet, über eine kleine Geste freuen sich Guides aber.
    Die große Mehrheit ist christlich, vor allem in der Cook Islands Christian Church, dazu weitere Konfessionen. Der Glaube prägt den Alltag stark, und der Sonntag ist fest dem Kirchgang und der Ruhe gewidmet.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich; ein Visum ist für touristische Aufenthalte bis zu 31 Tagen nicht nötig – die Aufenthaltserlaubnis wird bei Ankunft erteilt und lässt sich vor Ort verlängern. Nachzuweisen sind außerdem ein Weiter- oder Rückflugticket, eine Unterkunft und ausreichende finanzielle Mittel.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (bei einfachen Reisebedingungen oder längeren Aufenthalten; für normale Touristik meist verzichtbar).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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Fische in einem Korallenriff in der Aitutaki Lagune, Cook Islands.

(Unnützes) Wissen

  • Die Lagune von Aitutaki gilt als eine der schönsten der Welt – ein Dreieck aus türkisem Wasser und weißen Motu.
  • Auf Rarotonga darf kein Gebäude höher sein als eine Kokospalme.
  • Die Cook-Inseln sind in „freier Assoziation" mit Neuseeland – Einheimische sind zugleich neuseeländische Staatsbürger.
  • Bezahlt wird mit dem NZ-Dollar, dazu gibt es eigene Münzen, darunter eine dreieckige 2-Dollar-Münze.
  • Von Juli bis Oktober ziehen Buckelwale an den Inseln vorbei.
  • Wusstest du, dass am Sonntag fast alles ruht? Der Kirchgang mit mehrstimmigem Gesang ist ein Erlebnis für sich.

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Cook Islands Bus: Fahrpläne der beiden Ringlinien auf Rarotonga.
  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Wanderungen und die äußeren Inseln.
  • Vodafone Cook Islands: lokale SIM-Verwaltung, Datenpakete und Guthaben.
  • WhatsApp: gängiger Weg, um mit Unterkünften und Tour-Anbietern zu kommunizieren.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Wasser & Strand

Aitutaki:

  • Lagunen-Kreuzfahrt zu den Motu mit Schnorchelstopps im türkisen Wasser.
  • One Foot Island (Tapuaetai): berühmte Sandbank mit Traumstrand.
  • Riesenmuscheln und bunte Fische in flachen Schnorchelrevieren.

Rarotonga – Muri-Lagune:

Strände rund um die Insel:

  • Weiße Palmenstrände entlang der Ringstraße.
  • Sonnenuntergänge an der Westküste (Arorangi).
  • Schnorcheln direkt vom Ufer an den Riffpassagen.

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Klimatabelle Cook-Inseln (Rarotonga) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

Auf Rarotonga umrundet eine Ringstraße die Insel; zwei Buslinien fahren im und gegen den Uhrzeigersinn und halten praktisch überall auf Zuruf. Beliebt sind außerdem Mietroller und Mietwagen (lokaler bzw. internationaler Führerschein nötig, Helmpflicht). Die Insel lässt sich gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden. Nach Aitutaki und zu den äußeren Inseln geht es per Inlandsflug. Für kurze Wege und der Umwelt zuliebe sind Bus, Rad und Roller die entspannte Wahl.

Steckertypen

  • Typ I

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Rarotonga – Cross-Island-Trek:

  • Anspruchsvolle Halbtageswanderung quer über die Insel zum markanten Felsen Te Rua Manga („The Needle").
  • Dschungelpfade, Flussquerungen und Bergpanorama.
  • Am besten mit Guide wegen steiler, rutschiger Abschnitte.

Berge & Wasserfälle:

  • Wigmore's Waterfall (Papua Falls) mit erfrischendem Naturpool.
  • Aussichtswanderungen zum Raemaru-Tafelberg.
  • Vogelbeobachtung im Takitumu-Schutzgebiet (u.a. der seltene Kakerori).

Kultur & Geschichte:

  • Alte Marae (heilige Stätten) entlang der Ara Metua.
  • Punanga-Nui-Markt in Avarua am Samstag mit Kunsthandwerk und Streetfood.
  • Kulturzentrum und Nationalmuseum in Avarua.

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Die Flagge der Cook Islands vor dem Meer und einer grünen Insel.

Kulinarische Highlights

  • Ika Mata: das Nationalgericht – roher Fisch (meist Thunfisch) in Limette und Kokoscreme.
  • Umukai: Festmahl aus dem Erdofen („Umu") – Fleisch, Taro und Gemüse in Bananenblättern gegart.
  • Rukau: junge Taroblätter in Kokoscreme geschmort.
  • Poke: süßer Pudding, klassisch aus Banane, dazu Kokos.
  • Frischer Fisch & Meeresfrüchte: direkt von der Lagune, oft beim BBQ auf einem Motu.
  • Island Night: Buffet mit polynesischem Tanz – die beste Gelegenheit, alles zu probieren.

Aktivitäten für Wellness & Erholung

Ruhe & Wellness:

  • Sonnenuntergangs-Cruise auf der Lagune bei Muri.
  • Spa- und Massageangebote in den Resorts.
  • Yoga und Entspannung am ruhigen Strand.

Island Nights & Genuss:

  • Polynesische Tanz- und Trommelshows mit Umukai-Buffet.
  • Gemütliche Strandbars und frische Kokosnuss direkt am Ufer.
  • Sterngucken fernab von Lichtverschmutzung.

Buckelwale (Juli–Oktober):

  • Wale ziehen in Küstennähe vorbei – teils vom Ufer oder Boot zu sehen.
  • Ruhige Schnorchelausflüge mit reicher Meeresfauna.
  • Entspannte Bootstouren entlang des Riffs.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.