• Facts

    • Hauptstadt: Roseau
    • Währung: Ostkaribischer Dollar (XCD); an den US-Dollar gekoppelt, USD wird oft akzeptiert
    • Sprache(n): Englisch (Amtssprache); im Alltag wird zudem ein französisch basiertes Kreol gesprochen
    • Zeitunterschied: -5 Stunden (im europäischen Sommer -6 Stunden); Dominica hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Dezember bis April – angenehm, sonniger und ideal fürs Wandern.

    Von Juni bis November ist Regen- und Hurrikansaison mit höherer Luftfeuchtigkeit; das Inselinnere ist ganzjährig sehr regenreich und dadurch üppig grün. Wale lassen sich fast das ganze Jahr beobachten.

  • Kultur

    Die Dominicaner gelten als herzlich, naturverbunden und entspannt; ein freundlicher Gruß kommt gut an. Am Strand ist Badekleidung normal, in Orten, Kirchen und Restaurants zieht man sich gepflegter an. Der Sonntag hat einen hohen Stellenwert.

    Beim Wandern und Schnorcheln gilt: auf Wegen bleiben, Korallen und Pflanzen nicht anfassen, Müll mitnehmen. Beim Besuch des Kalinago-Territoriums um Erlaubnis zum Fotografieren fragen. Trinkgeld von rund 10 Prozent ist in Restaurants üblich (teils ist ein „service charge" enthalten).
    Die Bevölkerung ist überwiegend christlich, mit katholischer Mehrheit und weiteren protestantischen Konfessionen. Der Glaube prägt das Gemeinschaftsleben, besonders am Sonntag.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich; für touristische Aufenthalte brauchen Deutsche und Österreicher kein Visum. Nachzuweisen sind ein Rück-/Weiterflugticket und eine Unterkunft; teils ist vorab eine Online-Einreisekarte auszufüllen. Bedingungen können sich ändern.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (bei einfachen Reisebedingungen oder längeren Aufenthalten; für normale Touristik meist verzichtbar).
    • Gelbfieber: nicht endemisch – ein Impfnachweis ist nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet erforderlich.


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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Palmen und Meer am Botosgy Beach auf Dominica.

(Unnützes) Wissen

  • Dominica trägt den Beinamen „Nature Island" – rund zwei Drittel sind von Regenwald bedeckt.
  • Im Morne-Trois-Pitons-Nationalpark (UNESCO) liegt der „Boiling Lake", der zweitgrößte kochende See der Welt.
  • Vor der Küste leben ganzjährig Pottwale – Dominica ist eines der besten Ziele zur Walbeobachtung.
  • Am Champagne Reef steigen vulkanische Gasbläschen wie Sekt aus dem Meeresboden auf.
  • Dominica ist die Heimat der Kalinago, der letzten größeren Gemeinschaft indigener Kariben.
  • Wusstest du, dass die Insel Drehort für „Fluch der Karibik" war?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Wanderwege und Regenwald.
  • Discover Dominica: offizielle Tourismus-Infos, Trails und Events.
  • Waitukubuli National Trail: Infos zum langen Fernwanderweg der Insel.
  • Flow / Digicel: lokale SIM-Verwaltung und Datenpakete.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Morne-Trois-Pitons-Nationalpark:

Wasserfälle & Bäder:

Fernwandern:

  • Der Waitukubuli National Trail durchquert die ganze Insel.
  • Panoramawege über Bergkämme und durch Regenwald.
  • Aussichtspunkte auf die zerklüftete Vulkaninsel.

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Klimatabelle Dominica (Roseau) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

Auf Dominica verkehren günstige private Minibusse zwischen Roseau, Portsmouth und vielen Dörfern (kein fester Fahrplan, sie fahren bei ausreichender Auslastung). Dazu gibt es Taxis (Festpreise vorab klären) und Mietwagen – Achtung: Linksverkehr, kurvige Bergstraßen und eine lokale Fahrerlaubnis sind nötig. Für Wandertouren und abgelegene Wasserfälle sind Guides oder organisierte Ausflüge praktisch. Für kurze Wege sind die Minibusse die günstige, authentische Wahl.

Steckertypen

  • Typ D
  • Typ G

Aktivitäten für Wasser & Strand

Schnorcheln & Tauchen:

  • Champagne Reef mit aufsteigenden Vulkangasbläschen.
  • Steilwände und bunte Riffe an der Westküste.
  • Scotts Head an der Südspitze zwischen Meer und Bucht.

Küste & Buchten:

  • Ruhige Strände wie Mero Beach (dunkler Vulkansand).
  • Bootsausflüge entlang der grünen Küste.
  • Kajak und SUP in geschützten Buchten.

Flüsse:

  • Bootsfahrt auf dem Indian River (Drehort „Fluch der Karibik").
  • Süßwasserbäder in klaren Flussläufen.
  • Kalinago-Territorium an der Ostküste.

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Ein Blick auf Roseau, Dominica.

Kulinarische Highlights

  • Callaloo: cremige Suppe aus Taroblättern und Kokosmilch.
  • Mountain Chicken (traditionell): einst berühmter Froschschenkel-Klassiker – heute geschützt, daher meist durch andere Gerichte ersetzt.
  • Fresh Fish & Seafood: frisch gegrillter Fisch mit Provisions (Wurzelgemüse).
  • Bakes & Saltfish: frittiertes Teiggebäck mit gesalzenem Fisch zum Frühstück.
  • Tropische Früchte: Mango, Papaya, Kokos und Zitrusfrüchte in Hülle und Fülle.
  • Kubuli-Bier & frische Säfte: das lokale Bier und Fruchtshakes.

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Walbeobachtung:

  • Ganzjährige Bootstouren zu Pottwalen vor der Westküste.
  • Delfine und weitere Meeressäuger.
  • Einer der weltbesten Orte, um Pottwale zu erleben.

Vögel & Regenwald:

  • Der endemische Sisserou-Papagei (Nationalvogel) im Bergwald.
  • Kolibris und zahlreiche Waldvögel.
  • Geführte Naturbeobachtung mit lokalen Guides.

Unterwasserwelt:

  • Schildkröten und Rochen beim Schnorcheln.
  • Nächtliche Tauchgänge mit Leuchtorganismen.
  • Meeresschutzgebiete an der Küste.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.