• Facts

    • Hauptstadt: Libreville
    • Währung: Zentralafrikanischer CFA-Franc (XAF)
    • Sprache(n): Französisch (Amtssprache); daneben Bantusprachen wie Fang, Myene und Punu
    • Zeitunterschied: ±0 Stunden (im europäischen Sommer -1 Stunde); Gabun hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist die lange Trockenzeit von Juni bis September – weniger Regen, gut für Nationalparks und Wanderungen.

    Von Oktober bis Mai fällt (mit einer kurzen Trockenphase im Dezember/Januar) viel Regen. Wale ziehen etwa von Juli bis September an der Küste vorbei; Meeresschildkröten nisten im Süden von November bis Januar.

  • Kultur

    Gabun ist kulturell vielfältig und gastfreundlich; Respekt und ein freundlicher Umgang öffnen Türen. Französischkenntnisse helfen sehr weiter. In Dörfern und bei Zeremonien (u.a. der traditionelle Bwiti-Kult) verhält man sich zurückhaltend und fragt vor dem Fotografieren um Erlaubnis.

    Angemessene, eher bedeckte Kleidung kommt gut an. Gib und nimm möglichst mit der rechten Hand. Aufnahmen von Militär, Polizei, Regierungsgebäuden, Häfen, Flughäfen und Ölanlagen sind zu unterlassen. Ein kleines Trinkgeld für Guides und Fahrer ist üblich; beim Safari gelten die Anweisungen der Ranger.
    Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich (überwiegend katholisch), dazu kommen protestantische und muslimische Minderheiten. Traditionelle Religionen wie der Bwiti-Kult sind weiterhin lebendig und vermischen sich oft mit dem Christentum.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise sind ein Reisepass und ein Visum erforderlich, das als E-Visum online (mindestens rund 72 Stunden vorab) beantragt und bei Ankunft ausgestellt wird. Bei Einreise ist ein Gelbfieber-Impfnachweis vorzulegen. Bedingungen können sich ändern – vorab prüfen

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (v.a. bei einfachen Reisebedingungen, Streetfood, ländlichen Regionen und längeren Aufenthalten).
    • Tollwut (empfohlen bei häufigem Tierkontakt, Kindern sowie Reisen in abgelegene Regionen mit schlechter Gesundheitsversorgung).
    • Gelbfieber (Impfung bzw. Impfnachweis für die Einreise verpflichtend).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

1 von 3

Einklappbarer Inhalt

Waldelefanten am Atlantikstrand im Loango-Nationalpark, Gabun.

(Unnützes) Wissen

  • Rund 88 Prozent Gabuns sind von Regenwald bedeckt – ein globaler Hotspot der Artenvielfalt.
  • Im Loango-Nationalpark spazieren Waldelefanten, Büffel und Flusspferde bis an den Strand („Afrikas letztes Eden").
  • Gabun hat 13 Nationalparks eingerichtet, die rund 11 Prozent des Landes schützen.
  • In Lambaréné gründete Albert Schweitzer sein berühmtes Urwaldhospital.
  • Der Äquator verläuft direkt durch das Land.
  • Wusstest du, dass an Gabuns Küste Buckelwale und nistende Lederschildkröten zu erleben sind?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Regenwald und Pisten.
  • WhatsApp: verbreiteter Kontakt zu Lodges und Guides.
  • Airtel / Moov Africa Gabon: lokale SIM-Verwaltung, Datenpakete und Mobile Money.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Loango-Nationalpark:

  • Wo Regenwald, Lagune und Atlantik zusammentreffen („Afrikas letztes Eden").
  • Waldelefanten, Büffel und Flusspferde am Strand.
  • Bootstouren durch Mangroven und Lagunen.

Lopé-Nationalpark:

  • Savanne trifft Regenwald (UNESCO-Welterbe).
  • Waldelefanten, Mandrills und zahlreiche Vögel.
  • Per Bahn („Transgabonais") gut erreichbar.

Ivindo & Kongou-Fälle:

  • Spektakuläre Wasserfälle tief im Urwald.
  • Ursprüngliche Flusslandschaften.
  • Geführte Dschungeltouren.

Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links - markiert mit einem Sternchen (*). Das heißt, wir bekommen eine kleine Belohnung, wenn du darüber buchst – für dich ändert sich am Preis nichts. So kannst du uns ganz easy unterstützen. Danke dir!

Einklappbarer Inhalt

Klimatabelle Gabun (Libreville) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

In Libreville verkehren Sammeltaxis (meist geteilt, Farbcode je nach Route) und Minibusse; für Reisende sind vorab organisierte Fahrten oder ein Mietwagen mit Fahrer am praktischsten. Die Bahnlinie „Transgabonais" verbindet Libreville-Owendo mit Franceville im Landesinneren – eine landschaftlich reizvolle Reiseart. Zu den Nationalparks geht es meist per Kleinflugzeug, Boot oder Geländewagen mit organisierten Touren. Für Ausflüge ist eine ortskundige Begleitung die sichere Wahl.

Steckertypen

  • Typ C

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Gorillas & Mandrills:

  • Gorilla-Tracking in ausgewählten Reservaten mit Rangern.
  • Riesige Mandrill-Gruppen im Lopé-Nationalpark.
  • Waldelefanten und Waldschweine im Dickicht.

Küstentierwelt (Loango):

  • Buckelwale vor der Küste (Juli–September).
  • Nistende Lederschildkröten im Süden (November–Januar).
  • Krokodile und Vögel in den Lagunen.

Vögel & Regenwald:

  • Nashornvögel, Papageien und seltene Waldvögel.
  • Schmetterlinge und Amphibien bei Nachtwanderungen.
  • Community-basierte Naturschutzprojekte.

Einklappbarer Inhalt

Ein breiter Panoramablick über ein dicht bebautes Wohnviertel in Libreville (der Hauptstadt von Gabun) mit eng stehenden Häusern, vielen Blechdächern und dazwischen wachsenden Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Kulinarische Highlights

  • Poulet Nyembwe: Hähnchen in cremiger Palmnusssauce – ein Nationalgericht.
  • Maniok & Kochbanane: stärkehaltige Grundbeilagen zu würzigen Saucen.
  • Gegrillter Fisch & Meeresfrüchte: frisch vom Atlantik.
  • Sauce Graine: kräftige Palmnusssauce mit Fleisch oder Fisch.
  • Feuille de Manioc: geschmorte Maniokblätter mit Erdnuss.
  • Getränke: frische Säfte, Ingwergetränk und Palmwein.

Aktivitäten für Wasser & Strand

Strände bei Libreville:

  • Ruhige Sandstrände wie Pointe Denis (per Boot erreichbar).
  • Baden und Spaziergänge an der Atlantikküste.
  • Frischer Fisch in Strandrestaurants.

Lagunen & Boot:

  • Bootstouren durch Mangroven und Flussmündungen.
  • Fischerdörfer und Wasserwege im Küstenhinterland.
  • Sonnenuntergänge über dem Atlantik.

Süden (Mayumba):

  • Langer, wilder Sandstrand am Mayumba-Nationalpark.
  • Schildkröten- und Walbeobachtung in der Saison.
  • Abgeschiedene Küstennatur.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.