• Facts

    • Hauptstadt: St. George's
    • Währung: Ostkaribischer Dollar (XCD); an den US-Dollar gekoppelt, USD wird oft akzeptiert
    • Sprache(n): Englisch
    • Zeitunterschied: -5 Stunden (im europäischen Sommer -6 Stunden); Grenada hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Januar bis April/Mai – viel Sonne, wenig Regen und angenehme Temperaturen.

    Von Juni bis November ist offizielle Hurrikansaison mit höherer Luftfeuchtigkeit und mehr Schauern. Es bleibt ganzjährig warm; der Passatwind sorgt für angenehme Frische.

  • Kultur

    Die Grenadier gelten als herzlich, entspannt und stolz auf ihre Insel; ein freundlicher Gruß kommt gut an. Am Strand und im Resort ist Badekleidung normal, in Städten, Kirchen und Restaurants zieht man sich gepflegter an – Badebekleidung gehört nicht in den Ort. Der Sonntag hat einen hohen Stellenwert.

    Das Tragen von Tarnkleidung (Camouflage) ist – wie in mehreren Karibikstaaten – verboten. Trinkgeld ist üblich: In Restaurants sind rund 10 Prozent gängig (oft ist ein „service charge" enthalten). Riffe und Meerestiere nicht anfassen und riff­freundliche Sonnencreme verwenden.
    Die Bevölkerung ist überwiegend christlich, mit katholischer Mehrheit und weiteren protestantischen Konfessionen (u.a. Anglikaner). Der Glaube prägt das Gemeinschaftsleben, besonders am Sonntag.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich; für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen brauchen Deutsche und Österreicher:innen kein Visum. Nachzuweisen sind ein Rück-/Weiterflugticket und eine Unterkunft; teils ist vorab eine Online-Einreisekarte auszufüllen. Bedingungen können sich ändern.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (bei einfachen Reisebedingungen oder längeren Aufenthalten; für normale Touristik meist verzichtbar).
    • Gelbfieber: nicht endemisch – ein Impfnachweis ist nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet erforderlich.


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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Blick von oben über dichte, tropisch grüne Hügellandschaft auf Grenada mit dem blauen Meer am Horizont.

(Unnützes) Wissen

  • Grenada trägt den Beinamen „Spice Island" – die Muskatnuss ziert sogar die Nationalflagge.
  • Grenada zählt weltweit zu den größten Muskatnuss-Produzenten.
  • Vor der Westküste liegt der weltweit erste Unterwasser-Skulpturenpark zum Schnorcheln und Tauchen.
  • Der Hafen von St. George's mit seiner „Carenage" gilt als einer der schönsten der Karibik.
  • Beim „Spicemas"-Karneval feiert die Insel im Sommer mit Musik und Paraden.
  • Wusstest du, dass zu Grenada auch die kleineren Inseln Carriacou und Petite Martinique gehören?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Insel und Wanderungen.
  • Pure Grenada: offizielle Tourismus-Infos, Strände und Events.
  • Flow / Digicel: lokale SIM-Verwaltung und Datenpakete.
  • WhatsApp: gängiger Kontakt zu Unterkünften und Tour-Anbietern.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Wasser & Strand

Grand Anse & Strände:

  • Der berühmte, kilometerlange Grand Anse Beach.
  • Ruhige Buchten wie Morne Rouge und La Sagesse.
  • Baden, Schnorcheln und Sonnenuntergänge.

Unterwasser-Skulpturenpark:

Carriacou:

  • Ruhige Schwesterinsel mit weißen Stränden.
  • Sandy Island und Riffe zum Schnorcheln.
  • Traditionelles Bootsbauhandwerk.

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Klimatabelle Grenada (St. George's) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

Auf Grenada verkehren günstige private Minibusse zwischen St. George's und vielen Orten – ein lautes, geselliges Erlebnis (kein fester Fahrplan). Dazu gibt es Taxis (Festpreise vorab klären) und Mietwagen – Achtung: Linksverkehr, kurvige Bergstraßen und eine lokale Fahrerlaubnis sind nötig. Nach Carriacou geht es per Fähre oder Kleinflugzeug. Für kurze Wege sind die bunten Minibusse die günstige, authentische Wahl.

Steckertypen

  • Typ G

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Grand Etang & Regenwald:

  • Wanderungen im Grand Etang National Park rund um den Kratersee.
  • Mona-Meerkatzen und üppiger Bergregenwald.
  • Annandale- und Seven-Sisters-Wasserfälle zum Baden.

Gewürz & Natur:

Berge & Aussicht:

  • Aussichtspunkte über die grüne Vulkaninsel.
  • Wanderwege zu Kraterseen und Wasserfällen.
  • Naturbeobachtung im Bergland.

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Eine geöffnete Muskatfrucht auf einer Handfläche, die den dunkelbraunen Samen mit seiner leuchtend roten Samenhülle (Muskatblüte) zeigt.

Kulinarische Highlights

  • Oil Down: das Nationalgericht – ein Eintopf aus Brotfrucht, Kochbanane, Fleisch und Kokosmilch, langsam „eingekocht".
  • Muskatnuss & Gewürze: Grenada ist die „Gewürzinsel" – Muskat, Zimt, Nelken prägen die Küche.
  • Frischer Fisch & Meeresfrüchte: u.a. Languste und Snapper direkt vom Meer.
  • Callaloo-Suppe: cremige Suppe aus Blattgemüse und Kokosmilch.
  • Roti & Doubles: herzhafte Teig-Curry-Snacks (indischer Einfluss).
  • Getränke: lokaler Rum, Nutmeg-Ice-Cream und frische Fruchtsäfte.

Aktivitäten für Städtetrip

St. George's:

  • Der malerische Hafen „Carenage" mit bunten Häusern.
  • Fort George mit Blick über die Bucht.
  • Bunter Markt (Spice Market) mit Gewürzen und Früchten.

Kultur & Genuss:

  • Rum-Destillerien (u.a. River Antoine, eine der ältesten der Karibik).
  • Schokoladenmanufakturen mit „Tree-to-Bar"-Führungen.
  • „Spicemas"-Karneval im Sommer.

Geschichte:

  • Kolonialbauten und Forts über der Stadt.
  • Nationalmuseum zur Inselgeschichte.
  • Fischerdörfer entlang der Küste.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.