• Facts

    • Hauptstadt: Georgetown
    • Währung: Guyana-Dollar (GYD)
    • Sprache(n): Englisch (Amtssprache); daneben Guyana-Kreol sowie indische, indigene und weitere Sprachen
    • Zeitunterschied: -5 Stunden (im europäischen Sommer -6 Stunden); Guyana hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist die trockeneren Phasen von September bis November und von Februar bis April – dann sind Pisten und Trails besser befahrbar.
    Es gibt zwei Regenzeiten (etwa Mai bis Juli und Dezember bis Januar). Der Kaieteur-Wasserfall führt ganzjährig viel Wasser; es bleibt durchgehend tropisch warm und feucht.

  • Kultur

    Guyana ist ein bunter Mix aus indischen, afrikanischen, indigenen, chinesischen und europäischen Wurzeln – entspannt, herzlich und karibisch geprägt. Ein freundlicher Gruß kommt gut an. In Städten und an religiösen Stätten (Hindu-Tempel, Moscheen, Kirchen) zieht man sich gepflegter und bedeckter an.

    Beim Besuch indigener Gemeinschaften im Landesinneren gilt: respektvoll auftreten und vor dem Fotografieren um Erlaubnis fragen. Beim Schnorcheln, Wandern und auf Flusstouren die Naturschutzregeln beachten. Trinkgeld von rund 10 Prozent ist in Restaurants üblich.
    Guyana ist religiös vielfältig: Es gibt große christliche, hinduistische und muslimische Bevölkerungsgruppen, die das Zusammenleben und die Festkultur prägen. Traditionelle indigene Glaubensvorstellungen wirken vielerorts nach.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich; für touristische Aufenthalte brauchen Deutsche und Österreicher kein Visum (Aufenthaltserlaubnis bei Einreise). Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ein Impfnachweis Pflicht; eine Gelbfieberimpfung wird generell empfohlen. Nötig sind zudem ein Rück-/Weiterflugticket und ausreichende Mittel. Bedingungen können sich ändern.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (v.a. bei einfachen Reisebedingungen, Streetfood, ländlichen Regionen und längeren Aufenthalten).
    • Tollwut (empfohlen bei Trekking, häufigem Tierkontakt, Kindern sowie Reisen in abgelegene Regionen mit schlechter Gesundheitsversorgung).
    • Gelbfieber (empfohlen; im Landesinneren Endemiegebiet, Impfnachweis bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet Pflicht).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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(Unnützes) Wissen

  • Der Kaieteur-Wasserfall ist einer der größten frei fallenden Einzelwasserfälle der Welt – rund fünfmal so hoch wie die Niagarafälle.
  • Guyana ist das einzige englischsprachige Land Südamerikas und blickt kulturell eher in die Karibik.
  • Rund vier Fünftel des Landes sind von unberührtem Regenwald bedeckt.
  • In der Rupununi-Savanne leben Riesenotter, Jaguare, Ameisenbären und der Harpyienadler.
  • „Guyana" bedeutet in einer indigenen Sprache sinngemäß „Land des vielen Wassers".
  • Wusstest du, dass Guyana durch Ölfunde vor der Küste zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt zählt?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Regenwald und Savanne.
  • WhatsApp: verbreiteter Kontakt zu Lodges und Guides.
  • GTT / Digicel: lokale SIM-Verwaltung und Datenpakete.
  • eBird / Merlin: praktisch für die artenreiche Vogelwelt.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Kaieteur-Nationalpark:

  • Rundflug und Wanderung zum gewaltigen Kaieteur-Wasserfall.
  • Aussichtspunkte wie Boy Scout View und Rainbow View.
  • Goldene Pfeilgiftfrösche und Riesenbromelien am Fels.

Regenwald (Iwokrama):

  • Canopy Walkway hoch über den Baumkronen.
  • Nachtwanderungen und Flusstouren.
  • Übernachtung in Dschungel-Lodges.

Wasserfälle & Flüsse:

  • Orinduik Falls an der Grenze zu Brasilien.
  • Bootsfahrten auf dem Essequibo und Rupununi.
  • Baden in klaren Flussläufen.

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Klimatabelle Guyana (Georgetown) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

An der Küste verkehren Minibusse und Sammeltaxis zwischen Georgetown und den Nachbarorten; sie sind günstig, aber voll und ohne festen Fahrplan. Ins Landesinnere (Kaieteur, Rupununi) geht es fast nur per Kleinflugzeug oder auf langen Pisten mit Geländewagen – meist über organisierte Touren. Flüsse werden mit Fähren und Booten gequert. Für Ausflüge in den Regenwald ist eine erfahrene, ortskundige Begleitung die sichere Wahl.

Steckertypen

  • Typ A
  • Typ B
  • Typ D
  • Typ G

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Rupununi-Savanne:

  • Riesenotter, Ameisenbären und Wasserschweine (Capybaras).
  • Ranch-Aufenthalte und Reiten in der Weite.
  • Chance auf Jaguar-Sichtungen mit Guides.

Vögel:

  • Harpyienadler, Hoatzin und der seltene Cock-of-the-Rock.
  • Über 800 Vogelarten im Land.
  • Geführte Vogeltouren im Regenwald.

Flusstiere:

  • Schwarze Kaimane und Arapaima (Riesenfisch) in den Flüssen.
  • Flussdelfine und Schildkröten.
  • Naturbeobachtung mit indigenen Guides.

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Kulinarische Highlights

  • Pepperpot: dunkler, würziger Fleischeintopf mit Cassareep (Maniok-Extrakt) – ein Festessen.
  • Curry & Roti: kräftige Currys mit Fladenbrot (indischer Einfluss).
  • Cook-up Rice: Reis mit Bohnen, Kokosmilch und Fleisch in einem Topf.
  • Frischer Fisch & Meeresfrüchte: von der Küste und aus den Flüssen.
  • Metemgee: Wurzelgemüse-Eintopf mit Kokosmilch und Klößen.
  • Getränke: El-Dorado-Rum, Mauby und frische Fruchtsäfte.

Aktivitäten für Städtetrip

Georgetown:

  • Bunte viktorianische Holzarchitektur (u.a. St. George's Cathedral).
  • Stabroek Market und die Seawall-Promenade.
  • Botanischer Garten mit Manatis.

Kultur:

  • Hindu-Tempel, Moscheen und Kirchen nebeneinander.
  • Bunte Feste (u.a. Mashramani, Diwali, Phagwah).
  • Kulinarische Vielfalt aus vielen Kulturen.

Küste & Umgebung:

  • Ausflüge zu Zuckerrohr- und Reisregionen.
  • Flussfähren und Küstenorte.
  • Sonnenuntergänge an der Seawall.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.