• Facts

    • Hauptstadt: Vientiane (laotisch Viangchan)
    • Währung: Laotischer Kip (LAK); für größere Beträge werden teils auch US-Dollar oder Thai Baht akzeptiert
    • Sprache(n): Laotisch
    • Zeitunterschied: +6 Stunden (im europäischen Sommer +5 Stunden); Laos hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Oktober bis April – angenehm, sonnig und ideal für Kultur und Natur.

    November bis Februar ist im Norden (Luang Prabang) am kühlsten und angenehmsten. Von Mai bis September bringt der Monsun kräftige Regenfälle; dann sind Wasserfälle und Landschaft aber besonders üppig.

  • Kultur

    Laos ist stark vom Theravada-Buddhismus geprägt und tickt bewusst entschleunigt („bo pen nyang" – kein Problem). Respektvolles, ruhiges Auftreten kommt gut an. In Tempeln bedeckt man Schultern und Knie und zieht die Schuhe aus; Mönche werden mit Respekt behandelt, und Frauen reichen ihnen nichts direkt in die Hand.

    Bei der Almosenzeremonie in Luang Prabang gilt: Abstand halten, still und diskret bleiben, nicht mit Blitz fotografieren und die Mönche nicht bedrängen. Berühre niemanden am Kopf, zeige nicht mit den Füßen auf Menschen oder Buddha-Figuren. Ein kleines Trinkgeld für Guides und Fahrer ist willkommen.
    Die Mehrheit der Bevölkerung ist Theravada-Buddhist, häufig verwoben mit dem Glauben an Schutzgeister („Phi"). Daneben gibt es animistische Traditionen bei Bergvölkern sowie kleinere christliche und andere Gemeinschaften.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise sind ein Reisepass und ein Visum erforderlich. Für touristische Reisen gibt es ein online beantragbares E-Visum sowie an vielen Grenzübergängen und Flughäfen ein Visum bei Ankunft (Visa on Arrival), meist für 30 Tage. Der Pass sollte mindestens eine freie Seite haben. Bedingungen können sich ändern.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (v.a. bei einfachen Reisebedingungen, Streetfood, ländlichen Regionen und längeren Aufenthalten).
    • Tollwut (empfohlen bei Trekking, häufigem Tierkontakt, Kindern sowie Reisen in abgelegene Regionen mit schlechter Gesundheitsversorgung).
    • Japanische Enzephalitis (bei Langzeitaufenthalt oder häufigem Aufenthalt in ländlichen, feuchten Gebieten, v.a. während und kurz nach der Regenzeit).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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(Unnützes) Wissen

  • Luang Prabang war königliche Hauptstadt und ist seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Bei der morgendlichen Almosenzeremonie (Tak Bat) sammeln safrangekleidete Mönche bei Sonnenaufgang Reis ein.
  • Laos ist das am stärksten bombardierte Land der Geschichte (pro Kopf) – viele Blindgänger stammen aus dem „geheimen Krieg" 1964–1973.
  • Die geheimnisvolle „Ebene der Tonkrüge" (Plain of Jars) ist ebenfalls UNESCO-Welterbe.
  • Im Süden verzweigt sich der Mekong zu den „4.000 Inseln" (Si Phan Don).
  • Wusstest du, dass Laos das einzige Binnenland Südostasiens ist?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Loca: verbreitete laotische Fahrdienst-App (Taxi/Auto).
  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Trekking und Regionen mit lückenhaftem Netz.
  • LCR / LSC (Bahn-Tickets): für die China–Laos-Schnellbahn; Tickets teils nur vor Ort/über Agenturen.
  • Unitel / Lao Telecom: lokale SIM-Verwaltung und Datenpakete.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Luang Prabang & Umgebung:

Norden – Nong Khiaw & Muang Ngoi:

  • Karstberge über dem Nam-Ou-Fluss, ideal für Aussichtswanderungen.
  • Bootsfahrten zu abgelegenen Flussdörfern.
  • Höhlen und Reisfelder abseits der Touristenpfade.

Süden – 4.000 Inseln & Bolaven:

  • Si Phan Don: entspannte Flussinseln mit Wasserfällen (Li Phi, Khone Phapheng).
  • Bolaven-Plateau: Kaffeeplantagen und der Tad-Fane-Wasserfall.
  • Radfahren und Chillen zwischen den Mekong-Kanälen.

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Öffentlicher Verkehr

Zwischen den Städten ist die neue Schnellbahn (China–Laos-Bahn) von Vientiane über Vang Vieng nach Luang Prabang und Boten schnell und komfortabel; daneben verkehren Fernbusse und Minivans. In den Städten nutzt man Tuk-Tuks, Songthaews (Sammel-Pick-ups) und App-Fahrdienste (z.B. Loca). Auf dem Mekong sind Langboote und Slow Boats eine schöne, entspannte Reiseart. Für kurze Wege und der Umwelt zuliebe sind Bahn, Songthaew und Boot die angenehme Wahl.

Steckertypen

  • Typ A
  • Typ B
  • Typ C
  • Typ E
  • Typ F

Aktivitäten für Städtetrip

Luang Prabang:

  • Morgendliche Almosenzeremonie (Tak Bat) – respektvoll und diskret beobachten.
  • Wat Xieng Thong und der Aufstieg zum Phousi-Hügel bei Sonnenuntergang.
  • Nachtmarkt mit Handwerk der Bergvölker und Streetfood.

Vientiane:

  • Goldene Stupa Pha That Luang, das Nationalsymbol.
  • Patuxai-Triumphbogen und Wat Si Saket.
  • Buddha Park mit skurrilen Skulpturen am Mekong.

Plain of Jars (Xieng Khouang):

  • Rätselhafte, jahrtausendealte Steinkrüge (UNESCO).
  • Nur auf freigegebenen, geräumten Wegen begehbar.
  • Kombination mit Geschichte des „geheimen Krieges".

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Kulinarische Highlights

  • Klebreis (Khao Niao): wird von Hand gegessen und ist Herzstück fast jeder Mahlzeit.
  • Laap (Larb): das Nationalgericht – würziger Salat aus gehacktem Fleisch oder Fisch mit Kräutern.
  • Tam Mak Hoong: scharfer Papayasalat, im Mörser frisch zerstoßen.
  • Khao Piak Sen: wärmende Reisnudelsuppe, ein beliebtes Frühstück.
  • Or Lam & Mok Pa: Luang-Prabang-Eintopf bzw. im Bananenblatt gedämpfter Fisch.
  • Getränke: Beerlao (das Nationalbier), Lao-Kaffee vom Bolaven-Plateau und Fruchtshakes.

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Elefanten (ethisch):

  • Besuch von Schutzzentren wie dem Elephant Conservation Center bei Sayaboury.
  • Beobachten und Baden statt Reiten – auf tierfreundliche Anbieter achten.
  • Einblick in Schutz- und Aufzuchtprojekte.

Gibbon Experience (Bokeo):

  • Zipline- und Baumhaus-Abenteuer im Nam-Kan-Nationalpark.
  • Chance, wilde Gibbons in den Baumkronen zu hören und zu sehen.
  • Mehrtägige geführte Touren im Regenwald.

Kuang Si Bear Rescue & Natur:

  • Auffangstation für Kragenbären direkt an den Kuang-Si-Fällen.
  • Vogel- und Naturbeobachtung in den Nationalparks.
  • Nam-Et-Phou-Louey für nächtliche Wildbeobachtung.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.