• Facts

    • Hauptstadt: Kigali
    • Währung: Ruanda-Franc (RWF)
    • Sprache(n): Kinyarwanda, Englisch, Französisch und Swahili (Amtssprachen)
    • Zeitunterschied: +1 Stunde (im europäischen Sommer ±0 Stunden); Ruanda hat keine Zeitumstellung


    Die beste Reisezeit ist Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Juni bis September und von Dezember bis Februar – dann sind die Wege im Regenwald weniger matschig und die Sicht beim Gorilla-Trekking optimal.

    Von März bis Mai und im Oktober/November fallen die stärksten Regen. Wegen der Höhenlage bleibt es ganzjährig angenehm mild.

  • Kultur

    Ruanda ist höflich, ordentlich und zurückhaltend; ein freundlicher Gruß und Respekt öffnen Türen. Die Erinnerung an den Völkermord von 1994 ist allgegenwärtig – an Gedenkstätten (etwa in Kigali) verhält man sich still und würdevoll, und das Thema wird sensibel behandelt. Die Begriffe „Hutu" und „Tutsi" nutzt man nicht leichtfertig.

    Angemessene, eher bedeckte Kleidung kommt gut an. Fotografiere Menschen nur nach Nachfrage und meide Aufnahmen von Militär, Regierungsgebäuden und Flughäfen. Trinkgeld für Guides, Fahrer und Träger (v.a. beim Trekking) ist üblich und willkommen.
    Die große Mehrheit der Bevölkerung ist christlich – überwiegend römisch-katholisch, dazu protestantische und evangelikale Gemeinschaften sowie eine adventistische Minderheit. Eine kleine muslimische Gemeinschaft besteht ebenfalls.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich; ein Visum erhalten Deutsche und Österreicher bei Ankunft (rund 30 USD, 30 Tage) oder vorab online. Bei Einreise ist außerdem ein Gelbfieber-Impfnachweis (ab 1 Jahr) vorzulegen. Wichtig: Wer sich in den 30 Tagen vor Einreise in der DR Kongo aufgehalten hat, wird abgewiesen. Bedingungen können sich ändern.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (für fast alle Reisenden empfohlen).
    • Hepatitis B (bei längeren Aufenthalten, medizinischer Tätigkeit oder engerem Kontakt zur Bevölkerung).
    • Typhus (v.a. bei einfachen Reisebedingungen, Streetfood, ländlichen Regionen und längeren Aufenthalten).
    • Tollwut (empfohlen bei häufigem Tierkontakt, Kindern sowie Reisen in abgelegene Regionen mit schlechter Gesundheitsversorgung).
    • Gelbfieber (Impfung bzw. Impfnachweis für die Einreise für alle ab 1 Jahr verpflichtend).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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(Unnützes) Wissen

  • Ruanda heißt „Land der tausend Hügel" – eine grüne, bergige Landschaft prägt das ganze Land.
  • Im Volcanoes-Nationalpark leben die berühmten Berggorillas, einst von Dian Fossey erforscht.
  • Ruanda verbot als eines der ersten Länder Plastiktüten und gilt als eines der saubersten Länder Afrikas.
  • Einmal im Monat packt beim „Umuganda" fast das ganze Land bei Gemeinschaftsarbeiten mit an.
  • Ruanda hat einen der weltweit höchsten Frauenanteile im Parlament.
  • Wusstest du, dass Kigali als eine der saubersten und sichersten Hauptstädte Afrikas gilt?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Yego / Move: App-Fahrdienste und Motos in Kigali.
  • Irembo: offizielle Regierungsplattform (u.a. für Visum und Services).
  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Nationalparks und ländliche Regionen.
  • MTN / Airtel Rwanda: lokale SIM-Verwaltung, Datenpakete und Mobile Money.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Volcanoes-Nationalpark:

Akagera-Nationalpark:

  • Big-Five-Safari in der Savanne im Osten des Landes.
  • Bootstour auf dem Ihema-See mit Nilpferden und Krokodilen.
  • Löwen und Nashörner nach erfolgreicher Wiederansiedlung.

Nyungwe-Nationalpark:

  • Schimpansen-Trekking im Bergregenwald.
  • Canopy Walk über den Baumkronen.
  • Zahlreiche Primaten- und Vogelarten.

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Öffentlicher Verkehr

In Kigali ist der Nahverkehr gut organisiert: moderne Stadtbusse (bargeldlos per Tap&Go-Karte) und günstige Motorrad-Taxis („Motos", mit Helm) sind praktisch; App-Fahrdienste wie Yego oder Move ergänzen das Angebot. Zwischen den Städten verbinden komfortable Überlandbusse die wichtigsten Orte auf gut ausgebauten Straßen. Zu den Nationalparks fährt man meist mit organisierten Touren oder Mietwagen mit Fahrer. Für kurze Wege in Kigali sind Bus und Moto die entspannte Wahl.

Steckertypen

  • Typ J
  • Typ C

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Kivusee:

  • Baden, Kajak und Bootstouren am ruhigen Bergsee.
  • Küstenorte wie Gisenyi/Rubavu und Kibuye/Karongi.
  • Kaffee- und Teeplantagen im Hinterland.

Landschaft der tausend Hügel:

  • Wanderungen und Radtouren durch terrassierte Hügel.
  • Der Congo-Nile-Trail entlang des Kivusees.
  • Panoramafahrten über gut ausgebaute Bergstraßen.

Regenwald & Vögel:

  • Vogelbeobachtung in Nyungwe und in Feuchtgebieten.
  • Naturlehrpfade und Wasserfälle.
  • Teeplantagen-Besuche mit Verkostung.

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Kulinarische Highlights

  • Brochettes: gegrillte Fleischspieße (oft Ziege), das beliebteste Streetfood.
  • Ugali: fester Mais- oder Maniokbrei als Grundbeilage.
  • Isombe: gestampfte Maniokblätter mit Erdnuss und Gewürzen.
  • Kochbananen & Bohnen: herzhafte Alltagsgerichte in vielen Varianten.
  • Frischer Fisch: u.a. Tilapia und Sambaza aus dem Kivusee.
  • Getränke: Kaffee und Tee aus dem Hochland sowie Urwagwa (Bananenbier).

Aktivitäten für Städtetrip

Kigali:

  • Kigali Genocide Memorial – bewegend und würdevoll.
  • Lebendige Märkte (u.a. Kimironko) und Kunsthandwerk.
  • Cafés, Kaffeekultur und eine wachsende Kunstszene.

Kultur & Handwerk:

  • Besuch von Kooperativen (Korbflechterei „Agaseke").
  • Traditionelle Intore-Tanzvorführungen.
  • Königspalast-Museum in Nyanza.

Genuss & Begegnung:

  • Verkostung von ruandischem Spitzenkaffee.
  • Community-Touren in Dörfern rund um die Parks.
  • Entspannte Abende mit lokaler Küche und Musik.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.