• Facts

    • Hauptstadt: Lusaka
    • Währung: Sambischer Kwacha (ZMW)
    • Sprache(n): Englisch (Amtssprache); daneben viele Bantusprachen (u. a. Bemba, Nyanja, Tonga)
    • Zeitunterschied: +1 Stunde zu Mitteleuropa im Winter, im Sommer gleiche Zeit (Sambia hat keine Sommerzeit)


    Die beste Reisezeit ist ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober für Safaris – die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen, die Vegetation ist licht. Die Monate Juni bis August sind angenehm, die Nächte kühl.

    Für die volle Wucht der Victoriafälle ist die Zeit nach der Regenzeit (etwa März bis Mai) am spektakulärsten. Von November bis April ist Regenzeit – grün, aber mit teils schwer passierbaren Pisten.

  • Kultur

    Die Sambier gelten als besonders freundlich und entspannt; Begrüßungen werden zelebriert (man nimmt sich Zeit). Das Land ist ethnisch vielfältig, das Zusammenleben friedlich. Respekt gegenüber Älteren wird geschätzt.

    Kleide dich außerhalb der Lodges zurückhaltend, besonders in Dörfern. Beim Fotografieren von Menschen vorher fragen. Trinkgeld ist in der Tourismusbranche üblich und willkommen.
    Die große Mehrheit ist christlich (verschiedene Konfessionen); Sambia versteht sich offiziell als christliche Nation. Daneben gibt es kleine muslimische und hinduistische Gemeinschaften sowie traditionelle Glaubensformen. Kirchen und Gospel spielen im Alltag eine große Rolle.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise ist ein Reisepass und ein Visum erforderlich (als e-Visa vorab oder – für viele Nationalitäten – bei Einreise). Für die Region der Victoriafälle gibt es teils das gemeinsame KAZA-Univisa (Sambia/Simbabwe). Ein Gelbfieber-Nachweis ist nur bei Einreise aus einem Endemiegebiet nötig. Bedingungen können sich ändern.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über den Reisebeginn hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (empfohlen).
    • Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Cholera (je nach Reiseprofil und Aufenthaltsdauer).
    • Malaria: ganzjährig hohes Risiko im ganzen Land – Prophylaxe und konsequenter Mückenschutz erforderlich.
    • Gelbfieber: nur bei Einreise aus einem Endemiegebiet nachzuweisen (Sambia ist kein Endemiegebiet).


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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(Unnützes) Wissen

  • Die Victoriafälle (Mosi-oa-Tunya, „der donnernde Rauch") gehören zu den größten Wasserfällen der Welt (UNESCO) – Sambia teilt sie mit Simbabwe.
  • Im South-Luangwa-Nationalpark wurde die Wander-Safari (Walking Safari) erfunden.
  • Der Sambesi ist einer der großen Ströme Afrikas.
  • Am Rand der Fälle liegt der Devil's Pool – ein natürliches „Infinity-Becken" (nur in der Niedrigwasser-Saison).
  • Sambia gilt als eines der politisch stabilsten und friedlichsten Länder der Region.
  • Der Kariba-Stausee ist einer der größten künstlichen Seen der Welt.

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten für Parks und Land.
  • WhatsApp: Standard für Lodges, Guides und Transfers.
  • Ulendo / Yango: Taxi-Apps in Lusaka (nach Verfügbarkeit).
  • Airtel / MTN / Zamtel: lokale SIM-Verwaltung und Datenpakete.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

South-Luangwa-Nationalpark:

  • Die Heimat der Wander-Safari – Wildbeobachtung zu Fuß mit bewaffnetem Guide.
  • Hohe Dichte an Leoparden, Elefanten und Flusspferden.
  • Pirschfahrten und Nachtsafaris.

Weitere Parks:

  • Lower-Zambezi-Nationalpark mit Kanu-Safaris auf dem Sambesi.
  • Kafue-Nationalpark – einer der größten Afrikas.
  • Vogelbeobachtung in artenreichen Feuchtgebieten.

Safari aktiv:

  • Geführte Wildbeobachtung zu Fuß, per Boot oder Jeep.
  • Naturfotografie.
  • Übernachten in Busch-Camps.

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Klimatabelle Sambia (Lusaka) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

Zwischen Städten verkehren Überlandbusse (auch komfortablere Linien) und Minibusse – günstig, aber oft voll. Ein kleines Bahnnetz existiert. Für Nationalparks sind Inlandsflüge (z. B. nach South Luangwa) oder ein Geländewagen üblich.In Livingstone und Lusaka gibt es Taxis (Preise vorher vereinbaren). Für Safaris und die Victoriafälle sind organisierte Touren und Lodge-Transfers am praktischsten.

Steckertypen

  • Typ C
  • Typ D
  • Typ G

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Victoriafälle (Mosi-oa-Tunya):

Am Sambesi:

  • Sonnenuntergangs-Bootsfahrten mit Blick auf Hippos und Elefanten.
  • Kanu- und Rafting-Touren (Wildwasser unterhalb der Fälle).
  • Mosi-oa-Tunya-Nationalpark mit Nashörnern.

Natur & Abenteuer:

  • Bungee und Zipline an der Victoria-Falls-Brücke.
  • Wanderungen entlang der Schluchten.
  • Vogel- und Naturbeobachtung.

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Kulinarische Highlights

  • Nshima: fester Maisbrei – das Grundnahrungsmittel, zu fast jeder Mahlzeit.
  • Relish (Ndiwo): Beilagen aus Blattgemüse, Bohnen, Fisch oder Fleisch.
  • Kapenta: kleine getrocknete Süßwasserfische.
  • Village Chicken: kräftiges Freilandhähnchen.
  • Wildfleisch (in Lodges): je nach Region und Saison.
  • Getränke: lokales Bier (Mosi) und Tee.

Aktivitäten für Städtetrip

Livingstone:

  • Die charmante Kolonialstadt als Tor zu den Victoriafällen.
  • Livingstone Museum und lokale Märkte.
  • Handwerksmärkte mit Holzschnitzereien und Kupferkunst.

Lusaka:

  • Lebendige Hauptstadt mit Märkten und Cafés.
  • Kunst- und Handwerkszentren.
  • Ausgangspunkt für Reisen ins Land.

Kultur:

  • Traditionelle Zeremonien (z. B. Kuomboka der Lozi, saisonal).
  • Kupfer- und Kunsthandwerk.
  • Begegnungen mit der gastfreundlichen Bevölkerung.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.