• Facts

    • Hauptstadt: Dakar
    • Währung: CFA-Franc BCEAO (XOF), westafrikanischer Franc
    • Sprache(n): Französisch (Amtssprache); Wolof ist die wichtigste Verkehrssprache
    • Zeitunterschied: −1 Stunde zu Mitteleuropa im Winter, −2 Stunden im Sommer (Senegal hat keine Sommerzeit)


    Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von November bis Februar – angenehm warm und trocken, ideal für Kultur, Küste und Safari.

    Von März bis Mai wird es heiß, von Juni/Juli bis Oktober fällt der meiste Regen (im Süden mehr als im Norden). An der Küste (Dakar) mildert der Atlantik die Temperaturen.

  • Kultur

    Der Senegal ist überwiegend muslimisch, aber weltoffen und tolerant; Gastfreundschaft (Teranga) wird großgeschrieben. Begrüßungen sind wichtig – nimm dir Zeit dafür. Musik und Familie spielen eine zentrale Rolle.

    Kleide dich zurückhaltend, besonders außerhalb touristischer Orte und an religiösen Stätten. Beim Fotografieren von Menschen vorher fragen. Die rechte Hand wird zum Grüßen und Essen genutzt.
    Die große Mehrheit ist muslimisch (überwiegend sunnitisch, stark geprägt von Sufi-Bruderschaften wie den Muriden und Tidschaniya); es gibt eine christliche Minderheit (vor allem katholisch). Das Zusammenleben der Religionen gilt als vorbildlich friedlich; religiöse Feste prägen den Kalender.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich; für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen benötigen deutsche und österreichische Staatsbürger derzeit kein Visum. Ein Gelbfieber-Impfnachweis wird häufig verlangt. Bedingungen können sich ändern – vor Abreise prüfen.

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über den Reisebeginn hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Gelbfieber (empfohlen; Endemiegebiet – ein Nachweis wird bei Einreise häufig verlangt).
    • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern-Mumps-Röteln, Poliomyelitis, ggf. Pneumokokken, Influenza).
    • Hepatitis A (empfohlen).
    • Meningokokken (ACWY) – v. a. im Norden/Sahel (Trockenzeit).
    • Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Cholera (je nach Reiseprofil).
    • Malaria: Risiko im ganzen Land (v. a. Süden und Regenzeit) – Prophylaxe und konsequenter Mückenschutz.


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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(Unnützes) Wissen

  • Die Insel Gorée vor Dakar erinnert mit dem „Haus der Sklaven" an den transatlantischen Sklavenhandel (UNESCO).
  • Der Lac Rose (Retba) schimmert durch Mikroorganismen und hohen Salzgehalt oft rosa.
  • Der Senegal gilt als eine der stabilsten Demokratien Afrikas.
  • Teranga – die berühmte senegalesische Gastfreundschaft – ist Teil der Identität.
  • Der Djoudj-Nationalpark im Norden ist eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete der Welt (UNESCO).
  • Die Musik (Mbalax) und Größen wie Youssou N'Dour machten das Land international bekannt.

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • Yango / Heetch: Ride-Hailing/Taxi in Dakar.
  • Maps.me / Organic Maps: Offline-Karten.
  • WhatsApp: Standard für Guides und Unterkünfte.
  • Orange / Free Sénégal: lokale SIM-Verwaltung und Datenpakete.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Städtetrip

Insel Gorée (UNESCO):

Dakar:

Kultur:

  • Saint-Louis (UNESCO) mit kolonialer Altstadt und Jazzfestival.
  • Die große Moschee von Touba.
  • Kunsthandwerksmärkte und Live-Mbalax.

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Klimatabelle Senegal (Dakar) mit monatlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Niederschlag.

Öffentlicher Verkehr

Zwischen Städten verkehren Sammeltaxis („Sept-places"), Busse und Minibusse („Cars rapides") – günstig, aber voll. In Dakar gibt es Busse, Taxis und den modernen Schnellzug TER (zum Flughafen/Vorstädte) sowie eine BRT-Schnellbuslinie.

Für Nationalparks und die Küste ist ein Mietwagen (teils mit Fahrer) oder eine organisierte Tour praktisch. Taxipreise vorab vereinbaren.

Steckertypen

  • Typ C
  • Typ D
  • Typ E
  • Typ K

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Djoudj-Nationalpark (UNESCO):

  • Eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete der Welt (Pelikane, Flamingos).
  • Bootstouren durch die Feuchtgebiete des Senegal-Flusses.
  • Vogelbeobachtung zur Zugzeit (November–April).

Safari & Natur:

  • Der Niokolo-Koba-Nationalpark im Südosten (UNESCO) mit Antilopen und Löwen.
  • Die Bandia-Reserve nahe der Küste (Nashörner, Giraffen).
  • Savannen- und Flusslandschaften.

Aktiv:

  • Geführte Wild- und Vogelbeobachtung.
  • Naturfotografie.
  • Ausflüge in den Sine-Saloum-Delta.

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Kulinarische Highlights

  • Thieboudienne: Fisch mit Reis und Gemüse – das Nationalgericht.
  • Yassa: Hähnchen oder Fisch mit Zwiebel-Zitronen-Sauce.
  • Mafé: Fleisch in cremiger Erdnusssauce.
  • Domoda: herzhafter Erdnuss-Tomaten-Eintopf.
  • Dibi: gegrilltes Lamm (Streetfood).
  • Getränke: Bissap (Hibiskus), Bouye (Affenbrotfrucht) und starker Kaffee (Café Touba).

Aktivitäten für Wasser & Strand

Küste & Strände:

  • Badeorte an der Petite Côte (Saly, Somone).
  • Das Mündungsdelta Sine-Saloum mit Mangroven und Vogelwelt.
  • Fischerdörfer und Pirogen-Ausflüge.

Lac Rose:

  • Der oft rosa schimmernde Salzsee bei Dakar.
  • Salzgewinnung und Bootsfahrten.
  • Umliegende Dünen (Endpunkt der früheren Rallye Dakar).

Wasser & Erholung:

  • Baden und Wassersport an der Petite Côte.
  • Kajak durch die Mangroven des Saloum.
  • Sonnenuntergänge am Atlantik.

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.