• Facts

    • Hauptstadt: Harare
    • Währung: United States Dollar (USD) – Achtung: Offiziell gibt es den „Zimbabwe Gold“ (ZiG), aber Bargeld in USD (kleine Scheine!) ist absolut notwendig.
    • Sprache(n): Englisch (Offizielle Amtssprache & Verkehrssprache), Shona, Ndebele, (und 13 weitere anerkannte Sprachen)
    • Zeitunterschied: +1 Stunde


    Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober – dies ist die Trockenzeit. Die Tiere versammeln sich an den Wasserlöchern (top für Safaris!) und das Malariarisiko ist geringer. Für die Victoriafälle in voller Wucht sind Februar bis Mai ideal, aber dann wirst du richtig nass.

  • Kultur

    Respekt vor Älteren wird großgeschrieben. Der Händedruck ist wichtig und oft herzlich (manchmal mit einem zusätzlichen Klatschen). Sei geduldig – „African Time“ ist real, Stress bringt dich hier nicht weiter. Überwiegend Christentum (oft vermischt mit traditionellen Glaubensvorstellungen). Der Sonntag ist oft Kirchentag, wo sich alle schick machen.

  • Einreise & Impfungen

    Für die Einreise benötigen deutsche und österreichische Staatsbürger ein Visum. Dieses wird meistens unkompliziert als "Visa on Arrival" direkt am Flughafen oder an der Grenze ausgestellt (Kosten ca. 30 USD, Bargeld bereithalten!). Ein Rückflugticket und Nachweis der ersten Unterkunft sollten griffbereit sein.
    Pro-Tipp: Wenn du auch nach Sambia willst, frag nach dem "KAZA UniVisa".

    Dein Pass muss bis mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

    Empfohlene Impfungen**:

    • Standardimpfungen: Überprüfung und Vervollständigung gemäß RKI-Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, Masern).
    • Reiseimpfungen: Hepatitis A.
    • Bei Langzeitaufenthalt/Besonderer Exposition: Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken (ACWY).
    • Gelbfieber: Nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet vorgeschrieben (sonst nicht empfohlen).
    • Malaria: Hohes Risiko im ganzen Land (außer Harare/Bulawayo). Chemoprophylaxe dringend empfohlen.
      (Quelle: RKI_Grundlage Impfungen.pdf)


    **Lt. RKI Epidemiologisches Bulletin 14/2024. Ohne Gewähr.

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(Unnützes) Wissen

Simbabwe hat 16 offizielle Amtssprachen – Weltrekord! Die Ruinen von „Great Zimbabwe“ wurden ganz ohne Mörtel gebaut und sind die größten ihrer Art südlich der Sahara. Und wusstest du, dass der Kariba-Staudamm einen der größten künstlichen Seen der Welt bildet, in dem es von Krokodilen nur so wimmelt?

Die wichtigsten Apps

Neben weltweiten Klassikern wie Google Maps, Google Lens, GetYourGuide oder Uber sorgen auch lokale Apps dafür, dass du deinen Urlaub noch entspannter genießen kannst – zum Beispiel:

  • WhatsApp: Das Kommunikationsmittel Nr. 1 für alles (Unterkünfte, Guides, Fahrer).
  • Vaya Africa: Das lokale Pendant zu Uber (in Harare und großen Städten verfügbar).
  • Google Maps: Funktioniert gut, aber lade dir die Karten offline herunter.

Wichtig: Die meisten Apps können nicht bei uns installiert werden, sondern erst vor Ort.

Aktivitäten für Safari & Tierbeobachtung

Simbabwe bietet einige der besten und authentischsten Safari-Erlebnisse Afrikas – oft ohne die Massen anderer Länder.

Hwange Nationalpark:

  • Beobachte riesige Elefantenherden an den Wasserlöchern (Trockenzeit!).
  • Erlebe "Walking Safaris" mit extrem gut ausgebildeten Guides.
  • Halte Ausschau nach Wildhunden, die hier gute Bestände haben.

Mana Pools Nationalpark (UNESCO):

  • Das ultimative Abenteuer: Kanu-Safari auf dem Sambesi zwischen Flusspferden.
  • Gehe zu Fuß auf die Pirsch (nur für Erfahrene oder mit Guide!).
  • Fotografiere die berühmten Elefanten, die sich auf die Hinterbeine stellen, um an Akazien zu kommen (Boswell!).

Gonarezhou Nationalpark:

  • Für echte Entdecker: Wild, rau und kaum Touristen.
  • Bestaune die roten Chilojo Cliffs zum Sonnenuntergang.
  • Erlebe Elefanten, die hier noch scheu und wild sind.

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Öffentlicher Verkehr

Öffentliche Minibusse sind billig, aber oft überfüllt und unsicher (nichts für Anfänger). Für Touristen sind organisierte Transfers, Taxis (vorher Preis fixieren!) oder ein Mietwagen (Linksverkehr!) die beste Wahl. Inlandsflüge sind gut, um große Distanzen (z.B. Harare nach Victoria Falls) zu überbrücken.

Steckertypen

  • Typ G
  • Typ D

Aktivitäten für Natur & Outdoor

Abseits der Big Five gibt es Landschaften, die dir den Atem rauben werden.

Victoria Falls (Mosi-oa-Tunya):

  • Lauf den Weg entlang der Kante und lass dich von der Gischt duschen (Regenjacke!).
  • Schwimme im Devil's Pool direkt an der Abbruchkante (nur in der Trockenzeit, Sambia-Seite, aber von Zim erreichbar).
  • Mach einen Helikopter-Rundflug ("Flight of Angels") für den Überblick.

Matobo Hills (Nationalpark):

  • Klettere auf die bizarren Granitfelsen ("Kopjes") und besuche das Grab von Cecil Rhodes ("World's View").
  • Suche nach uralten Felsmalereien der San.
  • Hier hast du die besten Chancen, Nashörner zu Fuß zu tracken (mit Ranger!).

Eastern Highlands (Nyanga & Bvumba):

  • Wandere auf den Mount Nyangani, den höchsten Berg des Landes.
  • Genieße kühles Klima, Wasserfälle und neblige Wälder – fast wie Schottland, nur in Afrika.
  • Spiele Golf oder angle Forellen in der klaren Bergluft.

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Kulinarische Highlights

  • Sadza: Der Grundnahrungsmittel-Maisbrei, serviert mit Gemüse und Fleisch.
  • Nyama: Fleisch (oft Rind oder Wild) als Eintopf.
  • Biltong: Getrocknetes Fleisch, der perfekte Snack für den Roadtrip.
  • Mopane Worms: Für die Mutigen – getrocknete Raupen, eine lokale Delikatesse (schmecken nussig, versprochen!).
  • Zambezi Lager: Das lokale Bier zum Sonnenuntergang.

Aktivitäten für Wasser & Strand

Ja, Binnenland – aber mit gigantischen Gewässern, die sich wie ein Ozean anfühlen.

Kariba-See:

  • Miete ein Hausboot und schippere entspannt über den See (Sonnenuntergänge sind Weltklasse).
  • Versuche dich im Tigerfisch-Angeln (Catch & Release!).
  • Beobachte Wildtiere, die am Ufer trinken, direkt vom Boot aus.

Matusadona Nationalpark:

  • Kombiniere Wasser- und Landsafari am Ufer des Kariba-Sees.
  • Zelte wild an ausgewiesenen Spots direkt am Wasser.

Sambesi Fluss (oberhalb der Fälle):

  • Genieße eine "Sunset Cruise" mit Drinks und Hippos.
  • Paddel gemütlich im Kanu durch die Kanäle (Vorsicht vor Krokodilen!).

Weitere Infos findest auf der Seite des Außenministeriums.